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Wissensbox von A bis Z

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Eichhörnchen

Eichhörnchen

Das ist das Eichhörnchen. Es lebt in unseren Wäldern, hält sich aber auch gern in der Nähe der Menschen auf, wie z.B. in Gärten oder Parks. Das Eichhörnchen hält keinen Winterschlaf, sondern Winterruhe. Im Herbst legt es Vorräte für die kalte Jahreszeit an und versteckt Nüsse und Samen im Boden. Eichhörnchen haben ein hellrotes Fell, einen weißen Bauch, „Pinselohren“ und einen langen buschigen Schwanz. An den Pfoten haben sie lange bewegliche Greifzehen und scharfe Krallen. Damit können sie mühelos auch an glatten Baumstämmen hoch und runter klettern. Mit Hilfe des Schwanzes kann das Eichhörnchen steuern und beim Klettern und Springen das Gleichgewicht halten. Es baut kugelige Nester (Kobel) aus Zweigen, in die immer nur genau ein Tier hineinpasst. Bekommt ein Eichhörnchen Junge, wird ein Wurfkobel gebaut. Meist kommen 5 Junge nackt und blind auf die Welt. Sie werden etwa 8 Wochen im Nest versorgt und gesäugt und bleiben dann noch einige Monate bei der Mutter.


 

 

 

Fliegenpilz

Fliegenpilz

Das ist der Fliegenpilz. Er ist giftig. Man erkennt ihn gut an seinem breiten Hut, der meist dunkelrot ist, aber auch orange mit gelben Tupfen sein kann. Typisch für den Fliegenpilz sind weiße Schuppen auf dem Hut. Das sind Reste der ersten, weißen Haut eines jungen Fliegenpilzes. Den Namen hat der Fliegenpilz durch sein Gift: Man kann damit Fliegen bekämpfen. Dazu zerschneidet man einen Fliegenpilz und vermischt ihn mit Milch. Dieses Gemisch stellt man in Schalen dort auf, wo die Fliegen sind. Sobald die Fliegen davon „naschen“, sterben sie. Man muss aber darauf achten, dass nicht Kinder oder eine Katze davon probieren. Zwar ist der Fliegenpilz giftig, aber nicht so gefährlich, wie man es oft hört. Erwachsene, gesunde Menschen sterben davon nicht. Die Folgen sind aber schlecht abzuschätzen: Man ist verwirrt, sieht Dinge, die es nicht gibt, fühlt sich niedergeschlagen. Nach einem langen Schlaf ist es wieder vorbei.


 

Feuersalamander

Feuersalamander

Das ist der Feuersalamander. Er gehört zu den Amphibien und ist an seiner auffälligen gelb-schwarzen Zeichnung gut zu erkennen.  Er erreicht eine Länge von 23 cm, lebt vor allem im und am Wald und liebt kleine saubere Bäche. Nadelwälder mag der Feuersalamander nicht, denn dort fehlt das Unterholz, das ihm Verstecke bieten könnte. Bei feuchtem Wetter geht der Feuersalamander nachts auf die Jagd nach Insekten, Spinnen, Schnecken und Regenwürmern. Wie bei allen Amphibien leben die Jungtiere des Salamanders (Larven) im Wasser, denn nach der Befruchtung legt das Weibchen innerhalb weniger Tage rund 30 kleine Larven ins Wasser ab, die sich im Laufe von drei Monaten zu erwachsenen Feuersalamandern entwickeln. Leider geht seit vielen Jahren geht die Zahl der Feuersalamander stark zurück, weil er nur noch wenige Plätze findet, die für das Aufwachsen seiner Jungen geeignet sind.

Grasfrosch

Grasfrosch

Das ist der Grasfrosch, der zu der Gruppe der Amphibien zählt und unsere häufigste Froschart ist. Er kann bis zu elf Zentimeter groß werden. Seine Oberseite ist gelb-, rot-bis schwarzbraun gefärbt mit größeren Flecken. Der auffallend große dunkelbraune Fleck in Augennähe ist das Trommelfell und fast größer als das Auge selbst. Der Grasfrosch liebt feuchte Wiesen und lebt gerne in der Umgebung von Sümpfen, Teichen und Bächen. Besonders kleine Teiche und Weiher bevorzugt er, denn hier überwintert er gern am Gewässergrund und laicht im Frühjahr ab. Typisch für den Grasfrosch sind die großen Laichballen, die er ins Wasser legt.  Sie können aus 700 bis 4500 Eiern bestehen. Daraus schlüpfen die Larven, die später zu Kaulquappen werden. Diese wiederum entwickeln sich weiter zu Fröschen. Dabei verändert sich nicht nur die äußere Erscheinung. Es wandelt sich auch die Kiemenatmung der Larven in eine Lungenatmung beim fertigen Frosch. Diese Verwandlung der Gestalt nennt man in der Fachsprache Metamorphose (sprich: Me-ta-mor-fo-se).


Märzbecher

Märzbecher

Das ist der Märzbecher, der wegen seiner Blütezeit im März und der Form seiner Blüten diesen hübschen Namen trägt. Die Pflanze, die in Büscheln wächst, trägt weiße, glockenförmige, duftende Blüten, die an ihren Spitzen jeweils einen gelbgrünen Fleck haben und nickend am Stängel hängen. Die Blätter dieser Pflanze sind lang und schmal. Sie wird insgesamt etwa 20 bis 30 cm hoch. Der Märzbecher wächst wie das Schneeglöckchen aus einer Zwiebel und gehört durch seinen zeitigen Austrieb im Jahr zu den ersten Frühjahrsboten. Darum ist er eine wichtige Nahrungsquelle für Bienen und andere Insekten. In der freien Natur ist der Märzbecher vom Aussterben bedroht. Deswegen steht er bei uns unter Naturschutz. Jeder, der ihm im Wald oder auf der Wiese begegnet, darf ihn bewundern. Das Pflücken und Ausgraben ist unter Strafe gestellt. Bei vielen Leuten wächst dieser Frühblüher allerdings zu unserer Freude als gezüchtete Pflanze im Garten.


Maikäfer

Maikäfer

Das ist der Maikäfer. Er gehört zu der großen Gruppe der Insekten, wird 2 – 3 cm lang und hat insgesamt 6 Beine. Typisch für den Maikäfer sind die braunen Flügel, der schwarze Halsschild und das schwarzweiße Zickzackmuster an der Seite. Unter den beiden dicken, starren Deckflügeln liegen geschützt zwei dünne Hautflügel. Besonders auffällig sind die Fühler der Maikäfer, denn an ihren Enden sitzen kleine Fächer mit kleinen Blättchen. An denen lassen sich Männchen und Weibchen sehr leicht voneinander unterscheiden. Maikäfermännchen haben Fühler mit je sieben Blättchen, Weibchen besitzen nur sechs Blättchen, die außerdem deutlich kleiner sind. Fühler sind für Käfer das, was für uns die Nase ist: Auf ihnen sitzen die sogenannten Geruchs-Sensoren. Weil die Männchen größere Fühler haben, besitzen sie auch mehr davon als die Weibchen - Männchen haben bis zu 50 000, Weibchen dagegen nur etwa 8000 Geruchs-Sensoren. Maikäfer kommen vor allem in Laubwäldern vor, weil die Blätter der Bäume ihre Nahrungsgrundlage sind. Die Entwicklung eines Maikäfers dauert 3 - 4, manchmal sogar auch 5 Jahre. Das eigentliche Leben der erwachsenen Käfer ist nur kurz, nämlich nur vier bis sieben Wochen. Nach der Begattung sterben die Männchen. Die Weibchen sterben nach der Eiablage.


 

Rehkitz

Rehkitz

Das ist das Rehkitz. So nennt man das Jungtier der Rehe in seinem 1. Lebensjahr. Bei der Geburt im Mai/Juni wiegt es etwa 1 kg. Die hellen Punkte auf seinem Fell dienen der Tarnung. In den ersten Lebenstagen wird es immer nur sehr kurz zum Säugen und Reinigen von der Mutter besucht. In der übrigen Zeit liegt es wie verlassen im hohen Gras, Getreide oder Laub versteckt. Seine Mutter ist immer in der Nähe, um im Fall einer Gefahr durch Greifvögel, Füchse oder freilaufende Hunde diese vom Kitz abzulenken. Leider finden viel zu oft Spaziergänger oder spielende Kinder ein Rehkitz und glauben, es sei von der Mutter verlassen worden, nur weil sie weit und breit nicht zu sehen ist. Das ist aber meistens nicht so. Darum gilt: Hände weg! Lasst das Kitz unberührt liegen, denn wer ein Kitz anfasst, ist schuld daran, dass sich die Mutter nicht mehr nähern und kümmern wird. Nirgendwo ist ein Rehkitz besser versorgt und glücklicher als bei seinen Artgenossen in der Natur, wo es auch hingehört.


 

Rotkehlchen

Rotkehlchen

Das ist das Rotkehlchen, das seinen Namen wegen seines Aussehens erhielt, denn die orange-rot gefärbte Kehle und Brust machen es unverwechselbar. Während der Bauch und die Seiten mit bläulich-grauen Federn bedeckt sind, trägt es auf seinem Rücken braune Federn. Beim Rotkehlchen sehen Weibchen und Männchen gleich aus. Das Rotkehlchen ist ca. 14 cm groß, wiegt etwa 19,5 g und lebt bei uns in Wäldern, Parks und Gärten. Dort hält es sich gern in dichten, niedrigen Hecken auf. Das Rotkehlchen frisst im Sommer Insekten, Spinnen, Asseln und Würmer. Im Winter ernährt es sich von Beeren und fetthaltigen Samen und ist ein häufiger Gast am Futterhäuschen. Das Weibchen baut ein napfförmiges Nest, in das es 5–7 Eier liegt, die ungefähr 12–14 Tage lang bebrütet werden. Beide Elternteile versorgen die Kleinen mit Nahrung. Pro Jahr brütet das Rotkehlchen meist zweimal. Außerhalb der Brutzeit sind Rotkehlchen sehr zänkisch und streiten sich mit anderen Rotkehlchen.


 

Schneeglöckchen

Schneeglöckchen

Das ist das Schneeglöckchen. Oft findet man es in Gärten, auf Waldwiesen und in Laubwäldern. Es erblüht als erster Bote des Frühlings oft schon im Februar, wenn noch Schnee liegt und der Boden noch hart gefroren ist. Meist noch unter dem Schnee wachsen aus einer kleinen Zwiebel zuerst zwei schmale, längliche Blätter und ein langer Stiel. Weil der Stiel schwach und dünn ist, senkt sich das Blütenköpfchen und nickt wie ein Glöckchen im Wind. Es besteht aus drei äußeren schneeweißen Blütenblättern. Die drei inneren Blütenblätter sind weiß mit einem grüngelben Rand. Nach der Bestäubung der Blüte durch Insekten, bildet sich eine Frucht, die voller Samen steckt. Ameisen lieben diese Früchte sehr, tragen sie zu ihrem Bau oder fressen die Frucht auf dem Weg dorthin auf und lassen die Samen liegen. So tragen sie zur Ausbreitung der Schneeglöckchen bei. Aber auch die Zwiebeln vermehren sich, so dass Schneeglöckchen häufig in dichten Büscheln stehen. 


 

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